Der Wall Street District als Zentrum der Macht in Manhattan

Inmitten von teuren und edlen Apartments, noblen Geschäften im Wechsel zu Banken und Finanzfirmen ist zunächst die Orientierung wichtig. Mit „downtown“ meinen die New Yorker den Süden, mit „uptown“ den Norden und dann gibt es dazwischen noch das eher unbekannte „midtown“ – wenn man auf die Karte Manhattans schaut, ist diese Zuordnung leicht verständlich. Oben ist „uptown“, unten ist „downtown“

Südlich am East River gibt es die Upper East Side und die Lower West Side mit ihrem noblen Ausgehviertel East Village. Metro, Busse sogar Rikschas fahren Sie zu dem jeweiligen Ziel. Edelkarossen und hektische Geschäftsleute in feinem Zwirn, aber auch historische Bauten umringt von imposanten Hochhäusern lassen sich hier finden.

Diese Straße, die ursprünglich nach einer angeblichen Mauer „wall“ benannt wurde, welche als Händlertreffpunkt zum Zweck des Gütertausches diente und auch die Indianer abwehren sollte, gilt als Synonym für sämtliche Finanz- und Börsenaktivitäten in New York. Teure und edle Apartments, noble Geschäfte im Wechsel mit Banken und Finanzfirmen sind auch in der näheren Umgebung zu finden.

Manhattan überzeugt nicht nur als edle Wohngegend

Doch die meisten Arbeiter und Angestellten können sich die zur Stadt New York gehörende Insel Manhattan als Wohnadresse nicht leisten und pendeln daher über die 22 Brücken und 21 Tunnel auf eine der anderen vier Boroughs, also Stadtbezirke New Yorks oder dem Festland. Weltbekannt wurde die zuvor unbekannte Straße „Wall Street“ durch die im Jahr 1903 gegründete Börse „Stock Exchange“ in der Straßenmitte (Midtown) und ihre Glasterrassen, von denen aus das geschäftige Treiben innerhalb der Börse zu beobachten ist.

Schräg gegenüber ragt das 1700 erbaute Rathaus, das nun als Federal Hall National Memorial, der erste Kongress Amerikas bekannt ist. Hier wurde die legendäre Bill of Rights verabschiedet. Südlich, also „downtown“ der Wall Street , im ältesten Park New Yorks, dem Bowling Green Park, steht einer der vier weltbekannten „Bullen“. Eine Bronzestatue des Künstlers Arturo Di Modica, welche den Optimismus und die Stärke des Volkes nach dem Börsencrash von 1986 symbolisieren soll. Auf dem angrenzenden Broadway steht die „Trinity Kirche“ mit einem kleinen Friedhof, der letzten Ruhestätte vieler berühmter Persönlichkeiten der USA.

Weitere Sehenswürdigkeiten im Wall Street District

Für Shoppingbegeisterte eignet sich der ehemalige Fulton Fish Market, drei Minuten Spaziergang führen zum „Ground Zero“ – dem Denkmal der ehemaligen World Trade Center Türme. Legendär und allen Filmliebhabern bekannt, ist die US- Notenbank Federal Reserve Bank in der Liberty Street. Dort verschlossen sind die größten Goldreserven verschiedener Nationen.

Zum Abschluss noch ein richtiges Highlight: Die Skyline der 21,6 km langen und im Maximum 4km breiten Insel Manhattan von der Brooklyn Bridge bei Sonnenuntergang. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen.